geheime nachricht: king mario hat sie zuerst entdeckt! huldigt ihm! Heitmann ist Kronprinz ;) Und Alex darf auch stolz sein - er war zwar etwas langsam, aber immerhin :)
 
chocolate is the answer. who cares what the question was?
.: 42 :.  
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Terry-Pratchett-Zitate
"Sooo. Das wird jetzt zwar keiner verstehen, aber das finde ich irrelevant.
Hauptsache ich kann darüber lachen.
Edit: Doch, Sven versteht mich!! Juhu!

aus "Lords und Ladies":

"Ein großer Teil des menschlichen Einfallsreichtums ist in die Suche nach dem endgültigen Vorher investiert worden.
Der gegenwärtige Wissensstand lässt sich folgendermaßen ausdrücken: Am Anfang gab es nichts, und es explodierte." (S.7)

"Doch in diesem Fall haben wir es nicht unbedingt mit einer hübschen jungen Frau zu tun. Kinn und Nase können nur bei Rückenwind und im richtigen Licht von einem gutmütigen Lügner als attraktiv bezeichnet werden. Hinzu kommt ein ganz bestimmtes Glitzern in den Augen. Man sieht es häufig bei Personen, die festgestellt haben, intelligenter zu sein als ihre Mitmenschen - und die erst noch lernen müssen, diese Erkenntnis zu verbergen." (S.9)

"Mustrum Ridcully, der gegenwärtige Erzkanzler, fand großen Gefallen daran, durch das stille Gebäude zu streifen, den Bediensteten zuzunicken und Zettel für die Untergebenen zu hinterlassen. Sie dienten hauptsächlich dazu, ganz deutlich darauf hinzuweisen, dass er auf den Beinen war und arbeitete, während alle anderen noch an der Matratze horchten. *
Fußnote: * So etwas geschieht dauernd, und zwar überall im Multiversum, selbst auf kalten Welten mit Meeren aus flüssigem Methan. Ein seltsames und bisher unaufgeklärtes Phänomen sorgt dafür, dass es in einer Gruppe von Angestellten immer einen Frühaufsteher gibt, der ausgerechnet den Posten des Abteilungsleiters bekleidet. Das betreffende Individuum legt kleine Zettel - beziehungsweise mit Gravierungen ausgestattete Heliumkristalle - auf die Schreibtische der Untergebenen. Es gibt nur einen Ort, wo das weniger häufig passiert: Die Welt Zyrix. Nun, Zyrix hat achtzehn Sonnen, und deshalb kann man dort nur einmal in 1789,6 Jahren ein Frühaufsteher sein. Wie dem auch sei: Selbst hier reagiert ein engstirniger, bornierter Abteilungsleiter alle 1789,6 Jahre auf einen universalen Impuls und rutscht zeitig ins Büro, die Tentakel voller Frimpt- Schalen mit gehässigen Hieroglyphen." (S.43)

"Quästor?"
"Ja, Erzkanzler?"
"Du bist nicht zufällig Mitglied eines Geheimbundes, oder?"
"Ich? Nein, Erzkanzler."
"Dann wäre es sicher eine gute Idee, die Unterhose vom Kopf zu nehmen." (S.46)

"Der Löffel landete mit einem dumpfen Pochen auf dem Boden. Er bestand aus Holz. Seit jener Sache, die als 'Bedauerlicher Zwischenfall beim Essen' bekannt war, achtete man darauf, dass der Quästor kein Besteck aus Metall bekam." (S.51)

"Beim Studium unsichtbarer Schriften handelte es sich um eine Disziplin, die nach der Entdeckung einer bidirektionalen Struktur des Bibliotheksraums entstand. Die entsprechende thaumatische Mathematik ist sehr kompliziert, doch letztendlich läuft es auf Folgendes hinaus: Alle existierenden Bücher beeinflussen sich gegenseitig. Das erscheint offensichtlich: Bücher in der Gegenwart inspirieren Bücher in der Zukunft und zitieren aus Büchern, die in der Vergangenheit geschrieben wurden. Nun, die Allgemeine Theorie* des B-Raumes postuliert, dass noch nicht geschriebene Bücher aus bereits verfassten deduziert werden können.
* Es gibt auch eine Spezielle Theorie, aber niemand schert sich darum, weil sie ganz offensichtlich völliger Blödsinn ist." (S.53)

"Zur gleichen Zeit fand im Innern des Schlosses ein von Verwirrung geprägtes Gespräch statt, das sich um Kleidung und Architektur drehte.
"Ich fürchte, das hast du falsch herum an, Gnäfrau. Welches Teil ist der Reifrock?"
"Hier steht: 'Man ziehe Schleife A durch Öffnung B'. Aber ich kann die Öffnung B nicht finden.
"Diese Dinger sehen aus wie Satteltaschen. So was ziehe ich nicht an. Und das da?"
"Eine Halskrause, Gnäfrau.Äh."
[und so weiter. Schließlich endet das Gespräch folgendermaßen:]
"Schon gut", sagte Magrat. "Selbst die Beine von Königen enden in ... in Erweiterungen der Oberschenkel." (S.57)

Perdita wünschte sich, von Natur aus ebenso dürr zu sein wie Diamanda. Nun, da das für sie nicht in Frage kam, versuchte sie zumindest, ungesund auszusehen. Zu diesem Zweck verbarg sie ihre normalerweise rosarote Haut unter weißem Make-up. Es bildete eine so dicke Schicht, dass Perdita riskierte, ihr Gesicht am Hinterkopf zu tragen, wenn sie sich plötzlich umdrehte. (S.76)

In ihrer Stimme vibrierte nur ein Hauch Unsicherheit. Es war nicht mehr als die vage Andeutung von Zweifel, vergleichbar mit der Intensität eines Erdbebens, das von einer Kaffeetasse verursacht wurde, die zehn Kilometer entfernt von einem niedrigen Regal auf einen dicken Teppich fiel. Doch die Unsicherheit war da, und nur darauf kam es an. (S.82)

Damals, vor der Erfindung von Paralleluniversen, gab es einfache Richtungen: oben und unten, rechts und links, vor und zurück, Vergangenheit und Zukunft...
Doch im Multiversum funktionieren normale Richtungen nicht: Es hat so viele Dimensionen, dass sich kaum jemand zurechtfindet. Deshalb müssen neue Richtungen erfunden werden, um die Orientierung zu ermöglichen.
Zum Beispiel: östlich der Sonne, westlich des Mondes.
Oder: hinter dem Nordwind.
Oder: auf der anderen Seite des Jenseits.
Oder: hin und wieder zurück.
Oder: jenseits der uns bekannten Bereiche.
Manchmal gibt es eine Abkürzung. Eine Tür oder ein Tor. Gekennzeichnet von Markierungssteinen, einem vom Blitz gespaltenen Baum, vielleicht auch von einem Aktenschrank.
Es mag auch nur ein Fleck im Moor sein...
Eine Stelle, wo das Dort fast bis ans Hier heranreicht. (S.83)

"Ich halte nichts davon, mit dem Okkulten herumzuspielen", sagte Oma Wetterwachs. "Wenn man anfängt, mit dem Okkulten herumzuspielen, glaubt man bald an Geister. Und wenn man anfängt, an Geister zu glauben, so dauert es nicht lange, bis man auch an Dämonen glaubt. Und wenn man anfängt, an Dämonen zu glauben, so riskiert man, an Götter zu glauben. Und wenn man an Götter glaubt, gerät man in Schwierigkeiten." (S.84)

Oma Wetterwachs fühlte sich ganz neuen Belastungen ausgesetzt. Sie spürte den nahenden Tod, und dieser Umstand ging ihr auf die Nerven. (S.87)

"[...] Alles hätte ich für sie aufgegeben. Jedes verdammte Oktagramm, jeden verdammten Zauberspruch. Hätte nicht eine halbe Sekunde lang gezögert. Kennst du Ausdrücke wie 'Ihr Lachen klang wie ein Bach in den Bergen'?"
"Nun, persönlich bin ich damit nicht vertraut", sagte Ponder. "Aber ich habe Gedichte gelesen, die.."
"Ich halte die Poesie für Blödsinn", meinte Ridcully. "Bergbäche habe ich oft gehört, und sie verursachen praktisch immer die gleichen Geräusche: Es plätschert und gluckert. Außerdem enthalten sie oft komische kleine Biester. Ich meine Insekten mit... Nun, wie dem auch sei: Nach Gelächter hört es sich gewiss nicht an. Aus irgendeinem Grund kriegen es die Dichter nie richtig hin. Sie schreiben zum Beispiel: 'Sie hatte Lippen wie Kirschen'. Klein, rund und mit einem Kern? Ha!" (S.108)

"Verdammter Wicht", knurrte er. "Bist wohl auf eine Abreibung scharf, wie?" Der Kutscher beugte sich vor.
"Was ist das da auf deinem Rücken? Ein Buckel?"
"Ah, du hast die Trittleiter bemerkt. Ich möchte dir zeigen, was es damit auf sich hat..."
"Was geschieht jetzt?", fragte Ridcully in der Kutsche.
"Äh, ein Zwerg ist gerade auf eine Trittleiter gestiegen und hat den Kutscher an eine empfindliche Stelle getreten", erklärte Ponder.
"So was erlebt man nicht jeden Tag", sagte Ridcully fröhlich - die bisherige Reise war ziemliche ereignislos gewesen. (S.110)

Es gibt Paralleluniversen, obgleich sie nicht in dem Sinne "parallel" sind. Sie winden sich umeinander, wie das Ergebnis verrückt spielender Webstühle, oder wie eine Meute Yossarianer mit Mittelohrproblemen.
Und sie verzweigen sich. Allerdings nicht immer, und dieser Punkt ist sehr wichtig. Die Universen scheren sich nicht darum, ob man auf einen Schmetterling tritt. Immerhin existieren noch viel mehr Schmetterlinge. Vielleicht bemerken die Götter, wenn ein Sperling fällt, aber sie versuchen nicht, ihn aufzufangen.
Man erschieße den Diktator, um einen Krieg zu verhindern. Aber der Diktator ist nur die Spitze eines brodelnden sozialen Eiterbergs, der Diktatoren hervorbringt. Wenn man einen erschießt, erscheint sofort ein anderer. Soll man ihn ebenfalls umbringen? Warum nicht alle töten und in Polen einmarschieren? In fünfzig, dreißig oder zehn Jahren schlägt die Geschichte wieder ihren ursprünglichen Kurs ein. Sie hat immer ein großes Bewegungsmoment...
Fast immer...
Zur Kreis-Zeit, wenn die Wände zwischen Dies und Das dünner sind, wenn sich Lecks bilden.. Dann können Entscheidungen getroffen werden. Dann ist es möglich, das Universum durch ein anderes Bein der allgemeint bekannten Hose der Zeit zu schicken. (S.116)

Wenn Könige damit beginnnen, sich selbst die Teller zu füllen, so stand das Ende der Monarchie unmittelbar bevor.
Unglücklicherweise bedeutete das, sie mussten sich von Herrn Spriggins bedienen lassen, der an einem schlechten Gedächtnis, nervösen Zuckungen und einem Gummiknie litt. Um die Speisen aus der Küche zu holen, benutzte er einen uralten und nervenaufreibend knarrenden Aufzug. Der betreffende Schacht funktionierte dabei wie eine sehr leistungsfähige Kühlanlage: Warme Mahlzeiten waren kalt, wenn sie den Saal erreichten, kalte noch kälter. Niemand wusste, was mit Eiscreme und dergleichen geschehen würde; wahrscheinlich hätte das Phänomen eine Neuformulierung der thermodynamischen Gesetze erfordert. (S.150)

Oma Wetterwachs schien ein spezielles gyroskopisches Feld zu erzeugen: Wenn man einmal verunsichert und verwirrt war, so sorgte sie dafür, dass sich daran nichts änderte. (S.159)

Der Bibliothekar hockte auf dem Dach der Kutsche, griff nach dem Posthorn, biss nachdenklich ins eine Ende - man konnte nie wissen - und blies dann so kräftig hinein, dass sich das Musikinstrument entrollte. (S.193)

"Ich bin gerade auf etwas Ländliches getreten", sagte Ponder. (S.193)

"Du bist du, und ich bin ich. Bemerkenswert. Und jetzt ist es hier und heute." (S.218)

Tausende von Universen, aneinander gedrängt wie Fäden, die zu einem Seil geflochten werden... (S.226)

Nanny Ogg war keine schöne, aber eine attraktive Frau. Casanunda war von ihr fasziniert. In ihrer Nähe fühlte man sich sehr wohl, was unter anderem an ihrer Aufgeschlossenheit lag. Die Persönlichkeit vieler Leute bot gerade genug Platz für eine Kammer, in der ein großer Spiegel steht. Bei Nanny hingegen passten noch drei Fußballfelder, eine Bowlingbahn und ein großes Schlafzimmer mit hinein. (S.233)

"Ugh?"
"Wie gern ich jemandem zuhöre, der gern spricht! Hoppla! Sägemehl und Sirup! Stopf das in deinen Hering und rauch ihn in der Pfeife!"
"Ich glaube, der Quästor möchte ebenfalls keine Erdnüsse", spekulierte Stibbons. (S.236)

"Ich habe mich nicht verirrt - wenn du das meinst. Ich bin nur... richtungsmäßig herausgefordert." (S.249)

Magrat ließ die Reste des Stuhls sinken. Sie zitterte. Aber sie lebte noch. Darin besteht einer der Vorteile des Lebens: Man kann es genießen, am Leben zu sein. (S.259)

Aus irgendeinem Grund blickte Magrat zu Greebo, der wenigstens den Anstand hatte, verlegen zu wirken.
"Spitze Ohren und ein Fell, das man streicheln möchte", sagte sie gedankenverloren. "Und sie sind faszinierend. Und sie verursachen ein angenehm klingendes Geräusch, wenn sie sich wohl fühlen." (S.279)

Von der Scheibenweltmitte her schoben sich Woken heran. Magrat schauderte.
So etwas sah sie jetzt zum ersten Mal.
Dies war eine wahre Nacht.
Bisher hatte es in Lancre nur immer ganz normale Nächte gegeben, doch in diesem Fall handelte es sich nicht nur um die Abwesenheit des Tages, um eine Zeit der Dunkelheit, regiert von Mond und Sternen. Diese Finsternis war das Echo von etwas, das existiert hatte, bevor man die Dunkelheit mit dem Nichtvorhandensein von Licht beschreiben konnte. Sie entfaltete sich aus Baumwurzeln, tropfte aus dem Inneren von Steinen und kroch übers Land. (S.284)

Königin Ynci hatte wahrscheinlich in ihrem ganzen Leben keine Tapisserie gesehen, und zweifellos war ihr Vorrat an Geduld schon nach kurzer Zeit zur Neige gegangen, möglicherweise bereits nach einigen New Yorker Sekunden. *
* Die kürzeste Zeiteinheit im Multiversum ist die sogenannte "New Yorker Sekunde". Sie ist als jene Zeitspanne definiert, die nach dem Aufleuchten des grünen Ampellichts bis zum ersten Hupen des Taxis hinter einem vergeht. (S.287)

"Also los gehts. Und halt gut Ausschau. Mit offenen Augen."
"Nach Elfen?", erkundigte sich Casanunda, als der Besen im Mondschein abhob.
"Ich glaube schon. Sonst fliegt hier nur der Banshee Herr Ixolit, und der schiebt immer einen Zettel unter der Tür durch, bevor er startet. Damit's keine Probleme mit dem Flugverkehr gibt." (S.297)

Die Elfen folgten dem Besen auch weiterhin und sorgten dafür, dass der Abstand konstant blieb. Typisch: Sie jagten, bis ihre Opfer vor Erschöpfung umfielen oder bis die Angst sie erstarren ließ. Zwerge machten das anders: Wenn sie es auf jemanden abgesehen hatten, so nutzten sie die erste Gelegenheit, um den Betreffenden mit ihren Äxten in Stücke zu schlagen. Nun, Zwerge waren eben viel netter als Elfen. (S.298)

"Es sind drei alte Grabhügel", korrigierte Nanny.
Cassanunda sah genauer hin.
"Ja, jetzt erkenne ich sie. Zwei runde und ein langer. Na und?"
"Als ich sie das erste Mal aus der Luft sah, habe ich so sehr gelacht, dass ich fast vom Besen gefallen wäre", meinte Nanny Ogg.
Stille herrschte, während der Zwerg versuchte, eine Vorstellung von der allgemeinen Topographie zu gewinnen.
Sein Kommentar lautete schließlich:
"Potzblitz. Ich habe die Konstrukteure von Grabhügeln und dergleichen immer für ernste Druiden gehalten, nicht für Leute, die gewissermaßen mit zweihunderttausend Tonnen Erde Toilettenwände beschmieren." (S.300)

"Hier ruht ein alter König mit seinen Soldaten", flüsterte Nanny, als sie den Weg fortsetzten. "In einem magischen Schlaf, wie ich gehört habe. Ein Zauberer ist dafür verantwortlich. Sie sollen erst erwachen, wenn eine letzte Schlacht beginnt. Zuvor muss ein Wolf die Sonne fressen oder so."
"Typisch Zauberer", brummte Casanunda. "Rauchen dauernd zu viel von irgendwelchem Gras." (S.305)

"Du hast dich in ein Theaterstück eingemischt", fuhr Oma fort. "Vielleicht weißt du nicht, was es mit solchen Dingen auf sich hat. Theaterstücke und Bücher... Damit muss man sehr vorsichtig umgehen, sonst wenden sie sich gegen einen." (S.338)


aus "Voll im Bilde":

Es heißt, alle Straßen führen nach Ankh-Morpork, der größten Stadt auf der Scheibenwelt.
Nun, man erzählt sich zumindest, dass es heißt, alle Straßen führten nach Ankh-Morpork.
Es stimmt nicht. Alle Straßen führen von Ankh-Morpork fort, doch ab und zu gehen manche Leute in die falsche Richtung. (S.12)

"Ich weiß es nicht, Herr", erwiderte der Quästor und schnappte nach Luft. "Alchimie hat mich nie sehr interessiert. Sie ist zu ...zu..."
"Gefährlich", betonte der Erzkanzler. "Diese Alchimisten sind immer nur damit beschäftigt, irgendwelches Zeug zu mischen und sich zu fragen 'He, was passiert, wenn wir einen Tropfen von diesem gelben Zeug hinzutun?'. Und dann laufen sie zwei Wochen lang ohne Augenbrauen herum." (S.16)

"Studenten?" wiederholte der Erzkanzler laut.
"Ja, Herr. Du weißt schon... Diese dünnen Leute, meistens sehr blaß. Immerhin ist dies eine Universität. Die Studenten gehören dazu, wie Ratten..." (S.31)

Es ist immer wichtig, vor einer Prüfung nüchtern zu sein. Viele Karrieren als Straßenfeger, Obstpflücker und Gitarrenspieler-an-der-Ecke haben begonnen, weil diese bedeutsame Tatsache unberücksichtigt blieb. (S.33)

Victor beobachtete das Durcheinander aus Sternen, sichelförmigen Monden und anderen Darstellungen. Die Merkmale einer aufgeklärten Kunst, deren neue und strahlende Morgendämmerung gerade dämmerte, wirkten genauso wie die lächerlichen Symbole eines absurden und längst überholten Glaubenssystems, aber dies war vermutlich nicht der geeignete Zeitpunkt, um darauf hinzuweisen. (S.41)

Die Adresse Holy Wood, 1, bezog sich auf zwei Schuppen hinter einem hohen Zaun. Eine lange Schlange hatte sich vor dem Tor gebildet, bestand aus Trollen, Zwergen und Menschen. Einige Anzeichen deuteten darauf hin, dass sie schon seit einer ganzen Weile vor dem Zaun standen. Einige von ihnen strahlten eine so natürliche Deprimiertheit aus, dass es sich bei ihnen vielleciht um direkte Nachkommen der ersten prähistorischen Schlangensteher handelte. (S.52)

Hinter dem Spalt im Gefüge der Wirklichkeit hockten sie und starrten mit etwas, das hier in Ermangelung eines besseren Wortes als "Augen" bezeichnet werden soll, zu jener Welt, in der es Licht und Wärme gab. Inzwischen hatten sich ziemlich viele von ihnen versammelt.
Einst war es möglich gewesen, zur anderen Seite zu wechseln. Es wäre falsch, darauf hinzuweisen, dass sie sich daran erinnerten, denn ihnen fehlte ein Gedächtnis. Sie konnten froh sein, überhaupt so etwas wie Köpfe zu haben. Aber sie hatten Instinkte und Gefühle.
Sie suchten einen Weg.
Und sie fanden einen. (S.74)

Dies war also Holy Wood. Auf der Leinwand hatte alles ganz anders ausgesehen. Wenn man bei den beweglichen Bildern mitwirkte, musste man oft warten, und außerdem wurde dabei der normale Zeitablauf durcheinander gebracht. Dinge geschahen vor den Dingen, nach denen sie passierten. Ungeheuer erwiesen sich als ein grün bemalter Mory, dem man Flügel auf den Rücken geklebt hatte. Nichts war echt.
Seltsamerweise empfand Victor das als aufregend. (S.75)

Einige Minuten später traten Feldwebel Colon und Korporal Nobbs von der Nachtwache unter einen Torbogen, rauchten dort eine Zigarette und zeigten das für Angehörige der Nachtwache charakteristische Verhalten: Sie versuchten, es warm und trocken zu haben, ohne in irgendwelche Schwierigkeiten zu geraten. (S.92)

Es erstaunte ihn kaum mehr, mit einem Hund zu sprechen. Menschen sprachen oft mit Hunden, besser gesagt: zu ihnen. Das galt auch für Katzen. Und sogar für Kaninchen. Aber ein Gespräch mit Maus und Ente verdiente durchaus die Bezeichnung "sonderbar".
"Glaubst du etwa, wir habens uns gewünscht, reden zu können?", fragte das Kaninchen. "Im einen Augenblick denkst du, du bist ein ganz normales, zufriedenes Kaninchen, und im nächsten - zack! Kaninchen wollen glücklich sein. Und glückliche Kaninchen wollen Gras und Sex. Sie belasten sich nicht mit Fragen wie: 'Ist das alles? Gibt es da nicht noch etwas im Leben?'
"Ja, aber wenigstens isst du Gras", warf Gaspode ein. "Und Gras beklagt sich nicht. Wenn man Hunger hat, will man kein verdammtes ethisches Rätsel auf seinem Teller liegen haben." (S.114)

Azhural rannte an den Zebras vorbei und eilte zu seinem Assistenten M'Bu, der in aller Ruhe die Strauße ausmistete.
"Wie viele..." Er unterbrach sich und schnaufte hingebungsvoll.
Der zwölfjährige M'Bu ließ die Schaufel sinken und klopfte ihm auf den Rücken.
N'choate versuchte es erneut. "Wie viele..."
"Hast dus wieder übertrieben, Boss?" fragte M'Bu besorgt.
"Wie viele Elefanten haben wir?°
"Ich bin eben bei ihnen gewesen", sagte M'Bu. "Es sind insgesamt drei."
"Bist du sicher?"
"Ja, Boss", antwortete M'Bu ruhig. "Bei Elefanten ist es ziemlich einfach, ganz sicher zu sein." (S.141)

"Ah", kommentierte Victor, der sich bemühte, nicht den Faden zu verlieren. "Du hast dich entschieden, jemand Besonderes zu werden."
"Quatsch. Ich entschied, noch mehr zu werden als nur jemand Besonderes."
Ginger warf die Muschelschalen in Richtung der untergehenden Sonne und lachte.
"Ich werde die berühmteste Person der ganzen Welt; alle verlieben sich in mich und ich lebe ewig."
"Es kann nie schaden, sich Ziele zu setzen", sagte Victor diplomatisch. "Gibt dem Leben einen Sinn." (S.147)

Magie war nicht schwer. Das ganze barocke Gebäude der Zauberei diente dazu, diese Tatsache zu verbergen. Wer ein Mindestmaß an Intelligenz und  genug Durchhaltevermögen hatte, konnte Magie beschwören. Die Zauberer versuchten, mit spitzen Hüten und komplizierten Ritualen darüber hinwegzutäuschen - um ihr Monopol zu schützen.
Schwierig wurde es erst, wenn man Magie benutzte und gleichzeitig überleben wollte.
Man vergleiche die Menschheit mit einem Kornfeld und die Magie mit Dünger, der dafür sorgt, dass alles höher und besser wächst. Ein gedüngtes Kornfeld ist sofort zu erkennen. Was bedeutet: Magie weckt Aufmerksamkeit.
Insbesondere die der Götter und von ... Dingen außerhalb der Welt, dachte Victor. Wer Magie benutzt, ohne auf die damit verbunden Risiken zu achten, nahm meistens ein böses Ende. (S.184)

"Ich habe Victor und Ginger beobachtet", meinte Quieki. "Sie hält ihn für einen Idioten."
"Das gehört dazu", erwiderte Gaspode. "Man nennt es Romantik". (S.191)






Faszination/Verwirrung/Gedanke des Tages:  
  21.Oktober:
Roda de Capoeira.
20.Oktober:
REGEN!!! Endlich. Kabumm xD
Ein Orlando Bloom aehnelnder Kellner. Hehe.
19.Oktober:
Laufen, laufen, laufen - was fuer ein komischer Tag. :-/
"Vcs tão solteiras?" xD
18.Oktober:
AFS Reunião ueber der Tankstelle mit darauffolgendem Sorvete essen :)
17.Oktober:
Sociedade dos poetas mortes.
Telefonierend ein Armband verschenkt.
16.Oktober:
Orangotango =)
Trikontinentale Beziehungskonferenz.
Seelenschwestern!
15.Oktober:
Sommerzeit. Neuer Klassenraum. Dia dos Professores. Zitat des Tages: "A força está MUITO comigo." xD
Capoeirauniformen sind fertig :)
14.Oktober:
Toller Morgen.
13.Oktober:
Doofer Abend.
12.Oktober:
Webcamkonversation mit Alex+Besuch :) xD
Ohrwurm: Eu faria tudo.. pra não te perder..
11.Oktober:
Ein Armband geschenkt bekommen.
10.Oktober:
Definitiv nichtjugendfreie Liedtexte waehrend des Berimbauspielens ;)
Und: "Santo Ivo" versucht sein Glueck. Porco chauvinista!
9.Oktober:
Ins Centro mit Jenny. Philosophieren ueber nicht jugendfreie Liedtexte xD
8.Oktober:
Forró tanzen mit Ivo, Walzer tanzen mit Jenny, Discofox tanzen alleine (Tete, wo bist du??)
7.Oktober:
Rueckreise. Voellig fertig.
6.Oktober:
Reise -> Pedra Azul -> Aniversario de 15 anos
5.Oktober:
comida de boteco -> mhmpf.
4.Oktober:
ninguem conhece pippi meialonga :(
3.Oktober:
Pizza mit Cebola :) :)
2.Oktober:
Ein wenig Zeichnen und Kettcar hoeren.
1.Oktober:
Die am wenigsten schoenen Schuhe meines Lebens entdeckt.
30.September:
Tagebuch kreativ verziert.
29.September:
Kostuemfest-im-Vorbeigehen-begutachten
Jennys "erstes-mal-avenida"
28.September:
MOC is hotter than BH.
A noite o sol esfria xD
"foi mal"
27.September:
Morgens Casa de Pamonha und Heiratsanträge, nachmittags Shopping Centre mit Jenny und Philipp
26.September:
brincadeiras na escola - eu sempre ganhei. hehe xD
25.September:
Film ueber die Gesundheitspolitik Brasiliens.
24.September:
que calor!
Makulélé xD
23.September:
Rueckreise mit dem Onibus.
Spass gehabt.
22.September:
o meu aniversario!!
festa à noite xD
intercambistas sao definitivamente loucos.
21.September:
Elektrizitaetsloser Morgen -> Sonnenbad xD
Reise nach Belo Horizonte, Gespräch über belgische Politik.
20.September:
Neues Tagebuch.
Und wiedermal Brigadeiropizza gegessen :)
19.September:
Unterhaltung waehrend des Berimbauspielens. Yeehaa.
Keine Schule, Livia war krank.
Reunião de AFS, holländisches Wörterbuch^^
18.September:
'An inconvenient truth' gesehen.
17.September:
Heiratsantrag von Ricardo xD
Treffen mit Laura A. ausgemacht fuer wenn ich Menschin bin, zum Tratschen ;)
hehe, Jenny hat ficart und die ganze Schule weiss es^^
16.September:
Abends Fussball gucken in irgendeiner Bar.
15.September:
Festival de Sorvete =)
14.September:
Parada Gay.
13.September:
mehrdimensionale Konversation bei MSN
12. September:
Der erste Kugelschreiber ist leergeschrieben.
Ich werde von einem beigen VW-Käfer verfolgt!!
11.September:
Ich hab meine Schuluniform.
Und: Die Ärzte - Radiointerview. Webradio ist was Feines.
Geburtstag meiner Gasturoma.
10.September:
Angeber! xD
Mototaxi = gefährlich!
9.September:
Muhahahahah. Abstehende ARME!
Und: Brasilianer/innen essen mit Stäbchen.
8.September:
Abends Churrasco bei Skol.
Trrrrrrinken xD
LetŽs go for a walk ?! ^^
7.September:
Unabhaengigkeitstag (-> keine Schule :P)
Independencia ou morte!!
Diana + Camilo waren da.
Rumjammen auf der Terrasse.
6.September:
Film: Apenas Amigos.
Und: Zettel ueber den Biolehrer: "a calça dele ta com um volume na frente" o.O (das werde ich NICHT uebersetzen^^)
5.September:
Bruno.Dreads.
Wer immer versteht, was er tut, bleibt unter seinem Niveau.
"I want to sleep with your friend today" xD
4.September:
Chilltag.
Theorie ueber den Zusammenhang zwischen Intelligenz und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Niveaulose Zeichnungen in der Schule.
3.September:
Letzte Schulstunde fiel aus :)
Nachmittags Capoeira.
Danach de novo Tanitas Knutschflecken auslachen :P
2.September:
Den ganzen Tag Sítio, Haengematte, lesen, UNO spielen...
1.September:
Rumgammeln, abends zur/zum (?) Sítio.
 
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~Das Neueste~  
  domingo, 21 de outobro:
>Komiteeaktivitaeten
>Awayee
 
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